Können Antifas Demokraten sein?

 

 

Der KV Westküste führt seit ca. 3 Jahren seine politischen Klönschnacks in der Gaststätte Rondo in Pinneberg durch. Es wurden Vorträge gehalten, aktuelle Politik diskutiert und auch Bildvorträge durchgeführt. So auch am Donnerstag den 11.03.2013. Gegen 20.00 Uhr an dem Abend erschien eine Gruppe von ungefähr 40 Personen in der Dunkelheit und begann vor dem Lokal herum zu brüllen. Die üblichen, „intelligenten“ Parolen der sog. Antifa: „Nazis raus!“ Bei einigen der Antifas wurden Schlagstöcke gesehen.

 

Das schreckte die anwesenden Gäste im Nebenraum auf und veranlaßte den Landesvorsitzenden der NPD Ingo Stawitz, zusammen mit einigen Mitgliedern, nach draußen zu gehen und zu versuchen, mit der schreienden Gruppe zu reden. Wie immer nützte es nichts und so gingen Stawitz und die anderen wieder ins Lokal. Die Wirtin rief die Polizei. Folgendes wurde an dem Abend sofort klar: Es handelte sich nicht um eine übliche Demonstration sondern, eindeutig um Landesfriedensbruch! Warum? Weil alle Teilnehmer im Pulk gleichzeitig geführt und erschienen waren und weil bis auf 2 Personen alle uniformiert waren: schwarze Kleidung (Hosen und Jacken) und Skimützen aufgesetzt hatten.

 

Wer im Hintergrund die Fäden zog ist bekannt und wurde in späteren Berichten der Presse deutlich. Kurz vor Erscheinen der Polizei waren die Störer genauso schnell weg wie sie gekommen waren. Die Polizei konnte nur die üblichen Fragen stellen, die erfahrungsgemäß zu nichts führen. Der NPD KV hat in den folgenden Tagen nichts unternommen, um den Ball „flach zu halten“, um die Pächterin, die nicht Mitglied der NPD ist, zu schonen. Stawitz rief den Verantwortlichen Polizisten in der Wache Pi. am 22.03.13 an und teilte ihm mit, daß die NPD am kommenden, turnusmäßigen Termin 11.04.13 nicht im Rondo sein und woanders tagen würde. In den letzten Tagen haben die Presseorgane im Kreis Pinneberg häufiger über den Vorfall berichtet und indirekt die Gaststätte als „Nazi-Lokal“ weiter in Verruf gebracht. Die Beteuerungen der Pächterin, daß sie unpolitisch sei und auch schon Personen anderer Parteien beherbergt habe, nützten nichts.

 

Die sog. „Antifa“ hetzt wie üblich im Internet und stellt das Lokal und die Pächter an den Pranger. So kündigt sie eine Demo für den 11. April an. „Kein Raum für Nazis“, so die Parole. Am 04.04. erschienen Berichte in einigen Zeitungen, daß der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Pinnebergs -Herr Seibert- die Kundgebung am 11.04.13 angemeldet hat bzw. dahinter stehe. Das obwohl die NPD nicht mehr im Rondo tagt! Die Kundgebung soll vom Bahnhof Pinnebergs zur Gaststätte Rondo führen! Das ist dann nicht mehr gegen die NPD sondern einzig und allein gegen die Pächterin gerichtet! Man nennt so etwas auch: Geschäftsschädigung. Viele Deutsche fragen sich, wie es angehen kann, daß ausgerechnet der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Pinnebergs, nämlich Herr Seibert, angesichts der leidvollen Erfahrungen vieler Juden im 3. Reich, Methoden gutheißt, die heute in der BRD als faschistisch und undemokratisch geächtet sind. Sie fragen sich auch, wie es mit einer Demokratie zu vereinbaren ist, daß man sich bei einem Protest als Demokrat vermummen muß?

 

Der NPD ist wohl bewußt, daß die Aktivisten der Antifa zu 90% nur Mitläufer sind und das sind dann diejenigen Charaktere, die in jeder Diktatur den Mächtigen zu Diensten sind, so auch im 3. Reich. Insofern ist die Frage des Titels beantwortet.

 

 

Stellvertreter im KV „Westküste“

Uetersen den 05.04.2013

 

 

 

 

 


 
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