Franzosen wollen Elbtunnel bauen.

 

Die NPD hat mehrfach auf den Zusammenhang zwischen den vielen Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt, die auf Nimmerwiedersehen in Richtung Südeuropa geschleust wurden und den desolaten Zustand der Straßen bei uns zuhause aufmerksam gemacht. Sie hat auch den grotesken Umstand moniert, daß die A20 in die A23 einmünden soll und nicht wie ursprünglich geplant bis nach Glückstadt und dann durch einen neuen Elbtunnel weiter nach Bremerhaven, um den Hamburger Elbtunnel zu entlasten.

 

 Es fehlen lediglich ca. 1,5 Milliarden Euro, um das A20-Projekt zu vollenden. Dafür sollen weitere 10 Milliarden Euro ins Fass ohne Boden, nämlich nach Griechenland fließen, wie Bundesminister Schäuble am 20.08.2013 bekannt gab, um Gläubiger der Banken zu befriedigen, während am 21.08.13 verkündet wurde, daß ca. 7 Milliarden Euro für den Erhalt bundesdeutscher Straßen fehlen.

Jetzt wurde bekannt, daß der französische Vinci-Konzern sich um den Bau der Abschlußstrecke von der A23 bis nach Bremerhaven inklusive des neuen Elbtunnels beworben hat. Voraussetzung sei die Erhebung von Mautgebühren für LKW und für PKW über 50 Jahre. Nach den Pleiten bei Großbau-Vorhaben wie in Hamburg mit der Elb-Philharmonie oder mit dem Flughafen in Berlin könnte man meinen, so schlimm wie mit den deutschen Firmen kann es wohl bei den Franzosen nicht werden.

 

Schlimm ist jedoch der Umstand, daß die Welt über die Inkompetenz deutscher Planer in den Behörden und Firmen lacht und schlimm ist auch, daß deutsche Steuergelder in Milliarden Höhe in die neuesten Autobahnen in Spanien, Italien und Griechenland gesteckt werden, während wichtige Infrastrukturvorhaben bei uns an fehlendem Geld und Unfähigkeit scheitern.

 

Wer hätte gedacht, daß die Kosten für Bauvorhaben in der BRD, um das zehnfache ungestraft steigen können und ein fertiger Flughafen evtl. abgerissen werden muss bzw. ein wichtiges Rüstungsprojekt 800 Millionen Euro verschlingt, um dann nicht zugelassen zu werden und niemand verantwortlich ist?

 

Vielleicht hängt das alles mit dem Bildungsnotstand in der BRD oder mit der neuen lässigen Unbekümmertheit zusammen. Das war einmal ganz anders.

 

 

 

 

Ingo Stawitz

Landes- und Kreisvorsitzender

Uetersen den 23.08.2013

 

 

 

 

 


 
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