Unternehmer feuert 5 Nazis.

 

 

Mensch des Jahres 2014?

 

Die BRD ist laut Darstellungen der etablierten Parteien und Medien der „freieste Staat, der je auf deutschem Boden bestand“, so zumindest die Aussagen. Wie ist es dann möglich, daß ein Bezirksschornsteinfeger in Sachsen-Anhalt seine Zulassung aufgrund seiner NPD Mitgliedschaft verliert, oder eine Olympiateilnehmerin aus Brandenburg aus dem Olympia Ruder-Team entlassen wird, weil ihr Freund für die NPD kandidierte, oder eine ARD-Nachrichtensprecherin entlassen wurde, weil sie die gute Familienpolitik zwischen 33 und 45 pries? Die Liste der diskriminierten Menschen in der BRD ist lang! Viel zu lang für einen Rechtsstaat! Das jüngste Beispiel:

 

Laut Zeitungsmeldungen vom 20.10.2014 hat die Speditionsfirma Hertling aus Halstenbek (Kreis Pinneberg) die Zusammenarbeit mit Subunternehmern, die 4 der 5 Mitarbeiter beschäftigt haben aufgekündigt und einem Mitarbeiter die Kündigung ausgesprochen. Dieses weil sie „rechtes“ Gedankengut haben und somit als „Neonazis“ gelten.

 

Nach Aussage des Geschäftsführer Rolf-Oliver Hertling war es „ein Schock“ zu erfahren, daß solche Personen bei ihm tätig waren. Er meinte, daß damit sein Lebenswerk und das seiner Familie in Gefahr wären, denn seine Kunden hätten ein sogenanntes „Compliance-Management“ (Übereinstimmungs- bzw. Unterwerfungsmanagement) -laut Oxford Dictionary: complying with other wishes, to give way to other wishes or unworthy submission-, die ein Diskriminierungsverbot beinhalten. Die Beschäftigung von Menschen mit „rechtem“ Gedankengut wäre ein Verstoß dagegen und für die Kunden dann ein Grund Aufträge zu kündigen bzw. nicht mehr zu erteilen. Das wäre dann existenzbedrohend!

 

Die Frage stellt sich, wieso die Beschäftigung von einfachen Mitarbeitern mit einer anderen Meinung zu einer Existenzbedrohung führen kann?

 

Merken die Verantwortlichen in den betreffenden Unternehmen nicht, daß sie selbst gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen d.h. u.a. gegen die Regeln des „Compliance-Management“, wenn sie Mitarbeiter entlassen, weil sie „NPD-nah“ sind oder „rechtes“ Gedankengut haben?

 

Geschäftsführer Rolf-Oliver Hertling hat seine Mitarbeit eine entsprechende „Richtlinie“ unterschreiben lassen, die eine Diskriminierung wegen der Nationalität, Sexualität oder politische Orientierung nicht zuläßt. Aber der Zwang eine solche Richtlinie zu unterschreiben und Gefahr zu laufen diskriminiert zu werden, weil man in bestimmten Fragen eine andere Meinung vertritt widerspricht dem Geist einer solchen Richtlinie. Das nennt man Schizophrenie.

 

Haben die Verantwortlichen schon mal ins Grundgesetz nachgeschaut? Im Art. 3 GG wird die Gleichheit vor dem Gesetz, im Artikel 4 GG u.a. die weltanschauliche Bekenntnisfreiheit und im Art. 5 GG die Meinungsfreiheit garantiert. Ähnlich in der Charta der Menschenrechte der EU und der UNO. Compliance-Management, Denunziantentum, wirtschaftliche Benachteiligungen, Kündigungen und Verunglimpfungen gehören sicherlich nicht zu den Grundlagen einer freien Gesellschaft. Bei allem Verständnis für einen Unternehmer der die Mechanismen eines Gesinnungssystems fürchtet, wäre wahre Zivilcourage angebracht und keine Strafmaßnahmen gegen kleine Mitarbeiter, die nur von ihrem grundgesetzlichen Recht Gebrauch machen. Es handelt sich bei den 5 Mitarbeitern doch nicht um Kinderschänder, Räuber oder Mörder.

 

Daß ein Unternehmer, der Mitarbeiter aus politischen Gründen entlässt und damit dafür sorgt, daß die Existenz von Familienvätern bedroht ist, überhaupt als „Mensch des Jahres“ vorgeschlagen wird, verdeutlich, daß die BRD sich immer mehr vom Boden der Rechtsstaatlichkeit entfernt. Aus Sicht der NPD könnte der Spediteur Rolf Oliver Hertling durchaus „Mensch des Jahres“ werden, er müßte sich nur den vorgegebenen Denkmustern der Meinungsmacher der sog. Politischen-Korrektheit in der BRD verweigern und die 5 Mitarbeiter wieder einstellen.

 

 

 

Ingo Stawitz, NPD LV S-H

Landes- und Kreisvorsitzender

Uetersen den 31.10.2014


 
zurück |

 

 

DS-TV