Soll es jetzt auch in Uetersen richtig losgehen?

 

 

 

Asylanten/Flüchtlinge/Facharbeiter/Wirtschaftsmigranten oder wie auch immer die Massen, die bei uns illegal einwandern genannt werden, sind überall im Land zu sehen. Früher hauptsächlich in den größeren Städten, heute in den kleinsten Städten und Gemeinden. Es ist als ob eine menschliche Gießkanne entleert wird. In Tornesch wird ein ehemaliger Penny-Laden umfunktioniert und in Uetersen will der Kreis Pinneberg das Bleekerstift (ehemaliges Krankenhaus) als Sammelunterkunft reservieren. Dafür stellte der Kreistag in einem Nachtragshaushalt mal so eben 2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Landesregierung hat für den unter dem Rettungsschirm stehenden Kreis grünes Licht gegeben. In der heutigen Notlage werden bestehende Regeln nicht so ernst genommen. Gerade hat die Ratsversammlung Uetersen eine Ganztagsstelle für die Aufgabe der Flüchtlingsbetreuung durchgesetzt. Zusätzliche Kosten für 2016: 52.000 Euro! Nicht schlecht für eine Stadt, die selbst unter dem Rettungsschirm steht und finanziell klamm ist.

 

Jetzt geht das Pokern um Bebauungspläne und Kosten erst los, da das Bleekerstift zu 25% dem Kreis und zu 75% den Regio-Kliniken gehört. Eigentlich war das Gebäude mit Grundstück für ein ganz anderes Projekt mit 40 Wohneinheiten vorgesehen und von den Uetersener Politikern schon abgesegnet. Und nun soll alles auf Start zurück, weil man nicht weiß wohin mit den Leuten.

 

Im Bleekerstift sollen 200 Flüchtlinge untergebracht werden. Aber, was dann? Soll es so kommen wie in Boostedt? Dort sollten ursprünglich 500 Flüchtlinge untergebracht werden und heute sind es schon über 2.000! Bei analogem Verfahren wären das 800 im Zentrum Uetersens. Die Anwohner werden sich sicherlich über die „Bereicherung“ und die vielen „Chancen“ freuen.

 

Mal sehen, ob die Uetersener Politiker die Bürger in diesen Dingen fragen und nicht, wie es üblich ist, nur „informieren“ und vor vollendete Tatsachen setzen.

 

 

 

 

 

Ingo Stawitz, NPD LV S-H

Landes- und Kreisvorsitzender

Uetersen den 20.10.2015


 
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