Spitzenkandidat Ralf Stegner hat keine Antworten!

Ralf Stegner, Spitzenkandidat der SPD zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein wurde seit Tagen auf großen Plakaten in Pinneberg und Umgebung als Kandidat für den 29.August angekündigt.

Er wollte sich den Fragen der Bürger und Interessierten stellen. Grund genug für den NPD-Kandidaten zur Bundes- und zur Landtagswahl Ingo Stawitz ihn vor Ort aufzusuchen, um ihm Fragen zu stellen.

Als der NPD-Kandidat Stawitz auf dem Marktplatz in Pinneberg eintraf, stand der große rote SPD-Wahlkampfbus auf dem Platz und viele SPD-Wahlhelfer sowie einige Polizisten waren zu sehen. Das Ganze wirkte ziemlich pompös, aber am Geld fehlt es bei der SPD nicht.

Der Spitzenkandidat ging seiner Lieblingsbeschäftigung nach, nämlich Rosen an vorbeigehende Damen zu verteilen und ein nettes Gesicht zu zeigen. Einer Tätigkeit, die umso stärker ausfällt, desto größer die vergangenen politischen Defizite sind.

Der NPD-Kandidat Stawitz wartete bis Stegner allein stand und ging direkt auf ihn zu.

Hier der Dialog:

Stawitz: „Guten Tag Herr Stegner, ich habe einige Fragen an sie."

Stegner: „Ich kenne Sie vom Landtag her!"

Stawitz:" Was sagen sie zur Agenda 2010 und zu der Neuverschuldung in Höhe von 100 Milliarden Euro in 2010, für die die Rentner und Arbeitnehmer aufkommen müssen?"

Stegner: "Mit Rechtsradikalen rede ich nicht!"

Stawitz: Herr Stegner, gab es keine Kontrollen im Aufsichtsrat bei der HSH-Nordbank?"

Stegner: „Mit Nazis rede ich nicht!"

Stawitz: „Ist es richtig, daß Sie Menschen anderer Meinung z.B. NPD-Spender öffentlich ächten wollen, wie sie es in mehreren Medien angekündigt haben?"

Stegner: „Mit Nazis rede ich nicht!"

Stawitz: „Sie Herr Stegner haben also keine Antworten!"

Jetzt hatten die Schutzkräfte mitbekommen, was sich hier abspielte und schoben sich zwischen die beiden Kandidaten. Sie versuchten den NPD-Mann abzudrängen, während dieser klarstellte, daß er nur Fragen stelle und keine Antworten erhalte.

Auf Verlangen zeigte Herr Stawitz den Polizisten seinen Ausweis und gab bekannt, daß er genauso wie Stegner Kandidat sei und keine „Genehmigung" benötige, da er weder einen Bus noch einen Stand vor Ort hätte, außerdem sei auch er Bürger dieses Landes. Die Beamten sprachen dann einen Platzverweis gegen Herrn Stawitz aus, damit der SPD-Kandidat seine Rosen in Ruhe weiter verteilen konnte.

So ist es mit den etablierten Politikern der Mitte! Den selbst zu verantwortenden Problemen ausweichen und kurz vor den Wahlen in Hyperaktivität bei der Verteilung von bunten Luftballons und roten Rosen auszubrechen.

Seriösen Fragen weichen solche Politiker nur zu gern mit Totschlagparolen und billiger Polemik aus.

Stegner wirkte ziemlich ratlos in der Auseinandersetzung und man kann sich vorstellen wie groß die Angst vor einer ernsthaften nationalen Opposition im Landtag ist.

 

(Der Gesprächsverlauf wird durch mehrere Zeugen bestätigt.)

 

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29.08.2009 in Pinneberg:

NPD-Kandidat Stawitz stellt den ehemaligen Innenminister Ralf Stegner zur Sprache. 

Oben links: Ralf Stegner bei seiner Lieblingsbeschäftigung. 

Rechts: Autsch! Das sind echt schwierige Fragen! 

1.Bild unten: Bloß  weg von dem NPD-Kandidat! 

2.Bild unten: Endlich! Die Sicherheitskräfte kümmern sich um den bösen Rechten! 

3.Bild unten: Stawitz  weist sich aus und teilt den Aufpassern mit, daß er keine Genehmigung braucht, um Fragen zu stellen!

 
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