Ist das der freiheitliche Rechtstaat von dem alle reden?
NPD-Saalveranstaltung von VS vereitelt?
Die NPD hat nach der Bundes-und
Landtagswahl eine größere Informationsveranstaltung angesetzt. Als
Hauptredner wurde der NPD Fraktionsvorsitzende Holger Apfel aus dem
sächsischen Landtag geladen. Die Veranstaltung wurde für Sonntag den
06.Dezember 2009 vorbereitet und der Saal wurde in einem Gasthof in
Prisdorf bei Pinneberg schon am 11. November schriftlich unter Nennung
der NPD im Beisein einer Zeugin belegt.
Am Donnerstag den 03.12.09 teilte der
Pächter des Gasthofes dem Veranstalter telefonisch mit, daß er absagen
müsse, da er einen Wasserschaden bzw. Rohrbruch im Saal hätte. Der
Veranstalter, NPD-Bezirksvorsitzender Ingo Stawitz fuhr sofort mit
einem Zeugen zum Gasthof und stellte fest, daß im Saal keine Schäden
zu erkennen waren und stellte den Gastwirt zur Rede. Er machte ihm
klar, daß die Veranstaltung nicht abgesagt werden könne, da die
Einladungen verschickt waren und die Frist zu kurz sei, um etwas zu
ändern. Er könne sich mit Einstweiliger Verfügung gerichtlich
einklagen.
Daraufhin teilte der Gastwirt dem
Veranstalter mit, daß jemand am Montag den 30.11.09 bei ihm im
Gasthof angerufen hat und nach einem Saal für den 06.12.09 gefragt
habe. Da er selbst nicht anwesend war, hat sein Bruder den Anruf
angenommen und dem Anrufer mitgeteilt, daß der Saal besetzt sei. Der
Anrufer fragte dann, wer denn den Saal belegt hätte, und erfuhr von
dem ahnungslosen Mann, daß es sich um die NPD handelt.
In den folgenden 2 Tagen wurde der Pächter des Gasthofes unter erheblichen Druck gesetzt! Vom Besitzer des Gasthofes und vom Prisdorfer Bürgermeister, der lt. Pächter persönlich bei ihm erschienen war und damit gedroht habe, künftig alle Veranstaltungen woanders zu platzieren und sonst niemand bei ihm mehr einkehren würde! Lt. Pächter drohte der Besitzer mit der Nichtverlängerung des Pachtvertrages! Wenn der Wirt die Wahrheit gesagt hat, ist es hochwahrscheinlich, daß hier staatliche Stellen ihre Finger im Spiel hatten, denn woher sollten Eigentümer und Bürgermeister zeitgleich von der angesetzten NPD-Versammlung gewußt und interveniert haben? Sie hatten keine Einladung erhalten!
Dem
Veranstalter wurde ein anderer Saal im Kreis Pinneberg durch den
Gastwirt vermittelt und noch am Abend konnte der Veranstalter die
Formalitäten mit der Gastwirtin in Appen/Etz besprechen und festlegen.
Nur deshalb sah die NPD von einer Klage gegen den Gastwirt in Prisdorf
ab. Am nächsten Tag -Freitag den 04.12.09- teilte die Wirtin der
Gaststätte in Appen/Etz dem Veranstalter per Fax mit, daß sie ihre
Zusage zurückziehen müsse. Grund: Rohrbruch! Es halfen dann auch
keine weiteren Gespräche.
Für die Richtigkeit dieser Schilderung verbürgen sich der Verfasser und mehrere Zeugen, griechischer und deutscher Abstammung.
Ingo Stawitz. Uetersen den 05.12.2009
Kurzmeldungen
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