27.01.2010
Bürgerinformation für Widerstand gegen Ungerechtigkeit
Strafe für Bürgermeister
Aus der shz vom
14.11.2009, von Volker Mehmel
In einem
Brandbrief an den Ministerpräsidenten
beklagt ein Dorfoberhaupt aus
Rendsburg-Eckernförde die Millionen
–Zuschüsse an die Landtagsfraktionen. Er
dürfte damit vielen der gut 100
Bürgermeister und 1000
Steinburger-Gemeindevertretern aus der
Seele gesprochen haben. Demnächst
bekommen die Bürgermeister Post aus
Kiel, die ihnen ihr Ehrenamt noch
mehr vergällen könnte. Wenn sie nämlich,
so steht es in einem Brief des
Innenministeriums, keine
Straßenausbaubeiträge erheben, müssen
sie mit -so wörtlich- entsprechender
Bestrafung rechnen. Da macht das
Ehrenamt doch gleich doppelt Spaß.
Erhöhung der
Ausbaubeiträge / Für die Anlieger wird
es teurer
Aus der shz vom
22.1.2010, Von Gero Trittmaack
Der Bauausschuss der Stadt
Rendsburg beschloss eine Erhöhung
der Ausbaubeiträge. Als Grund für die
Erhöhung der so genannten Ausbaubeiträge
nannte Bürgermeister Andreas Breitner
die Konsolidierung des Haushalts und die
Aussicht auf Mittel vom Land. Die Höhe
der Zahlungen orientiert sich an der
Größe des Grundstücks und der Art der
Straße, an der es liegt. Bei Straßen,
die im Wesentlichen dem Anliegerverkehr
dienen, mussten die Hauseigentümer
bisher 75% der Gesamtkosten tragen -
künftig werden es insgesamt 90% sein.
Bei innerörtlichem Verkehr steigt der
Anteil von 50 auf 60%, fließt
vornehmlich Durchgangsverkehr vorbei,
werden künftig 40 statt 25% der
Kosten auf die Anlieger abgewälzt.
Im Zuge der Erhöhung der Ausbaubeiträge
wurde auch die Vergünstigung für
Eckgrundstücke gestrichen.
Wem nutzt
es und wem schadet es?
Hinterfragt von Helmut
Radunski
Bürger die sich ein Haus vom
Mund abgespart haben, werden durch
solcherlei Gesetzgebung und
Beschlüsse um die Früchte Ihrer
Lebensleistung gebracht! Menschen, die
über Generationen hinweg Mietshäuser
erworben oder erbaut haben, werden
ebenfalls um den Lohn einer nachhaltigen
Wirtschaftsweise betrogen. Nur
sogenannte Heuschrecken oder
Kapitalgesellschaften, die alle Kosten
steuerlich geltend machen und Kosten auf
die jeweiligen Nutzer abwälzen können,
haben durch solche Gesetzgebung mit
entsprechenden Beschlüssen keine
Nachteile. Weitere Nutznießer dieser
Erhebung der Ausbaubeiträge ist nicht
die Allgemeinheit also das Volk, sondern
die Institution, Gemeinde oder das Land
welche/s so schlecht gewirtschaftet oder
Gelder umgeleitet hat, dass es seine
Aufgaben nicht erfüllt hat! Es sind also
die gewählten Entscheidungsträger,
welche sich ihre Fehlentscheidungen
durch den Steuerbürger bezahlen lassen,
ohne persönliche Haftung. Wie sonst ist
es zu verstehen, dass die KFZ-Steuer,
die Mineralöl-Steuer, die Autobahn-Maut
sowie alle weiteren Abgaben auf Verkehr
inklusive MwSt. nicht ausreichen, damit
der Staat seine Aufgaben erfüllen kann?
Die eine Frage ist, wo alle für diese
Aufgabe vorhandenen Mittel hingekommen
sind, aber auch die Bemessungsgrundlage
der Höhe der Ausbaubeiträge ist eine an
Profitmaximierung ausgerichtete,
ungerechtfertigte Ausbeutung der
Betroffenen. Hier stellt sich die Frage,
was hat die Straße mit der
Grundstücksgröße zu tun? Die
Straße berührt doch nur die Vorderseite?
Hieraus lässt sich nachvollziehen, dass
die jetzige Bemessungsgrundlage nur der
Erhöhung der Beiträge also dem Ausgleich
von Fehlentscheidungen innerhalb
der Politik geschuldet ist!
Mehreinnahmen des Staats oder der
gemeindlichen Kostenträger sind
immer auch Mehrausgaben für die Anwohner
in gleicher Höhe.
Wie verhält
es sich im Allgemeinen in der BRD mit
den Einnahmen und Ausgaben?
Man könnte in Apathie fallen,
wenn man anfangen sollte, darüber
nachzuforschen, wie viel Einnahmen die
BRD insgesamt macht und was jeweils wo
wieder verwendet wird. Insbesondere,
was nicht im öffentlichen Berichten zu
verfolgen ist, was verschleiert,
verschenkt, verschwendet und versteckt
wird. Dass es in der BRD eine Vielzahl
von Abgaben, Steuern und andere
Möglichkeiten gibt, Einnahmen vom Bürger
zu generieren ist bekannt. Wie heißt es
doch: Den halben Monat arbeitet man für
den Fiskus bevor man selbst den Rest
seines Einkommens erhält.
Ein möglicher
Ausweg - Eine Alternative
Einen Weg
diesen unsäglichen Zustand zu
verbessern, ist ein Aufruf zur
Volksabstimmung der Deutschen über die
einzelnen Entscheidungen in Deutschland.
Und die Festlegung das Politiker für
jede Entscheidung ohne
Volksabstimmungen persönlich haften
müssen. Verantwortung wird jedem
abverlangt, warum also sollen
Manager und Politiker davon
ausgenommen werden?
Kurzmeldungen
- NPD-Bezirksverband Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg "Westküste"Postfach 1707 in 25507 Itzehoe
- Telefon: (030) 650 11 0
- Telefax: (04122) 47662