03.05.2010
Was hat der Zustand unserer Straßen mit dem
EU-Land Griechenland zu tun?
Normalerweise nichts, praktisch aber vieles!
Wieso?
Da immer
höhere Steuermittel für
Banken-Rettungsaktionen und neuerdings
Länder-Rettungsaktionen von der
Bundesregierung im Eilverfahren immer
als „alternativlos“ aufgebracht werden, muß an anderen Stellen „gekürzt“ (nicht gespart!) werden bzw.
müssen Steuern und Abgaben ständig weiter erhöht oder neu erfunden
werden.
Das jüngste Beispiel Griechenland ist ein Paradebeispiel dafür wie „unsere“ Bundespolitiker sich in allen politischen Belangen geirrt haben und weiterhin irren. Der grenzenlose EU-Raum mit seiner, von den Eliten gewollten Kunstwährung Euro, hat keine Arbeit geschaffen und auch keinen Wohlstand.
Die haben wir
vor Maastricht mit der DM noch gehabt!
Seitdem befindet sich Deutschland in einem
beispiellosen finanz- und wirtschaftspolitischen Abwärtsstrudel
ungeahnten Ausmaßes! Der Bund verschuldet sich immer weiter und
verbrennt unsere Steuergelder in Afghanistan, bei den Privatbanken und
demnächst für marode Südländer wie Griechenland. Zunächst hat Merkel
das verneint und wenige Tage später war sie u.a. von mächtigen Figuren
wie Dominique Strauß Kahn vom IWF weich geklopft.
Die Steuerentlastungsversprechen der FDP
haben sich seit der Bundestagswahl in Sept. 2009 nicht nur halbiert,
sondern in Luft aufgelöst, wenn sie nicht wieder auf Pump eingehalten
werden.
Jetzt kürzt der Bund die Gelder überall und
belastet die Bundesländer mit immer neuen Aufgaben. Diese reichen die
Kosten nach unten weiter und so sind die kleinsten Einheiten, die
Kreise, die Gemeinden und die Städte direkt betroffen. Da ihre Kassen
ohnehin schon leer sind, müssen dringende Aufgaben zugunsten der
Bürger unterbleiben oder durch Steuer- und Abgaben-erhöhungen gedeckt
werden. ZB. Schmutzwassergebühren, Müllabgaben usw. Das geht dann mit
der Schließung von Schwimmbädern und Bibliotheken einher.
Obwohl der Staat u.a. durch die
Mineralsteuer, die Mehrwehrtsteuer auf Kraftstoffprodukte, die
PKW-Steuer, die LKW-Maut, die Ökosteuer weit mehr als 80 Milliarden
Euro jährlich einnimmt, wird gerade ein Zehntel davon verwendet, um
unsere Straßen in Ordnung zu halten!
In vielen Bereichen gleichen unsere Straßen
sich den Zuständen an, die man in armen Ländern wie Moldawien oder
Rumänien vorfindet.
Nachfolgend einige Beispiele aus dem „Speckgürtel“
Hamburgs, nämlich aus Uetersen und Tornesch. Schauen Sie sich die
Straßen in Ihrer Stadt oder in Ihrem Ort an! Dann werden Sie erkennen,
was unsere Straßen mit Griechenland zu tun haben.

Ingo Stawitz
Bezirksvorsitzender
Uetersen den 03.05.2010
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