06.09.2010
„Rechtsextremismus in Kellinghusen“
„Rechtsextremismus in
Kellinghusen“ war der Titel
einer Veranstaltung im Rahmen des 3. Kellinghusener
Friedenstages am 1. September 2010. Eingeladen hatte
der kriminalpräventive Rat der Stadt, zu einer
Dokumentation und anschließenden Podiumsdiskussion,
ins örtliche Bürgerhaus.
Was der Veranstalter
allerdings unter „Diskussion“ verstand, machte einer
der zahlreich anwesenden Polizeibeamten gleich zu
Beginn des Vortrages unmissverständlich deutlich.
Nachdem er unter den anwesenden Bürgern einige, ihm
wohl bekannte, kritische Zeitgenossen ausgemacht
hatte, wandte er sich ihnen mit folgenden Worten zu:
„Wir üben jetzt Demokratie.- Es werden keine
Fragen gestellt.- Wer stört fliegt raus!“
Damit war klar, dass es
sich bei der Gesprächsrunde wieder einmal nur um den
Austausch der vorgefertigten politisch korrekten
Meinungen handelte und nicht um eine Diskussion im
eigentlichen Sinne.
Nach dem einleitenden
Musikstück zweier Violinenspieler, die den ganzen
Abend über immer mal wieder für Auflockerung
zwischen den Redebeiträgen sorgten, und den
Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters von
Kellinghusen, ergriff der Schleswig-Holsteinische
Innenminister Klaus Schlie das Wort. Er lobte das
couragierte Eintreten der Kellinghusener gegen die
vermeintlich rechtsextreme Gewalt, und kündigte an,
auch auf Landesebene weiterhin konsequent gegen
„Rechts“ vorzugehen.
Nun, wer die
alljährlichen Verfassungsschutzberichte aufmerksam
liest, kennt sicher den Unterschied zwischen
rechten Straftaten und rechten Gewalttaten.
Und so wurden auch in diesem Fall Sachbeschädigungen
und Farbschmierereien kurzerhand zu Gewalttaten
erklärt.
Nach dem Vortragen, des,
vor dem Hintergrund der aktuellen Kriegseinsätze der
Bundeswehr, mehr als heuchlerischen Gedichtes „Sag
Nein“, und weiteren Violinenklängen aus den Filmen
„Schindlers Liste“ und „Theresienstadt“ wurde die
Dokumentation „Der Ungeist kehrt wieder“ –Eine Stadt
wehrt sich gegen ihre rechte Szene- vorgestellt.
Die in Zusammenarbeit
zwischen dem „Beratungsnetzwerk gegen
Rechtsextremismus“ und dem einschlägig bekannten
Journalisten und Autor Andreas Speit entstandene
Broschüre, dokumentiert die Gründe der ganzen
Aufregung.
Hauptaufhänger sind die
Bedrohung eines Lehrers der örtlichen
Gemeinschaftsschule und der Brandanschlag auf die
Polizeistation. Es werden aber auch Vorkommnisse
aus den 80er Jahren erwähnt, als es in
Kellinghusen schon einmal eine „rechte Szene“ gab.
In der anschließenden
Diskussionsrunde, die hauptsächlich aus Vertretern
der Kommunalpolitik bestand, wurde dann deutlich,
wie hilflos die Musterdemokraten doch in
Wirklichkeit sind. Auf die Frage, wie man denn
Jugendliche davor bewahren könne in die rechte Szene
zu gelangen, herrschte erst einmal großes Schweigen.
Danach kamen so großartige Ideen wie ein Kino
eröffnen oder ein Jugendparlament zu organisieren.
Es wurde entsetzt festgestellt, dass die „Nazis“ ja
gar nicht alle so dumm sind, und diejenigen die
Abitur haben und studieren „die gefährlichsten“
seien. Einig war man sich darüber, dass man so früh
wie möglich damit beginnen sollte, den Kindern die
demokratischen Spielregeln beizubringen, und
Andersdenkende in Schule und Vereinen konsequent
ausgrenzen sollte.
Nach dem Ende der
Gesprächsrunde, die eher unter gegenseitiges
Mutzusprechen laufen könnte, wurde von den
Musikern als abschließender Höhepunkt noch die
Melodie mit dem äußerst politisch unkorrekten Titel
„Zigeunerweisen“ vorgetragen, bevor allen
Teilnehmern als Dankeschön eine symbolträchtige
weiße Rose überreicht wurde.
D.S.
Kellinghusen. 05.09.2010
Zum 3.
Kellinghusener Friedenstag am 01. September 2010
Der
Journalist J. Möller berichtete in der
Norddeutschen Rundschau unter dem Titel:
„Zeichen für Zivilcourage gegeben“
Er berichtet, dass
Rechtsextremisten(?), unreife Jugendliche oder von
Links gesteuerte Provokateure(?), in den vergangenen
Jahren in Kellinghusen gewütet haben sollen. Auch
der Innenminister aus S-H war als Redner
angetreten. Aber auch nationale Bürger, welche
hier als „Rechtsextremisten“ verunglimpft
werden, haben teilgenommen und zeigten wieder
Denn im Anhang von Berichterstattern wie des
Herrn, der eine als Dokumentation gefertigte
Broschüre mit dem Titel Der Ungeist …. Vorstellte,
ist mit einem Publikum zu rechnen, welches bei
entsprechender Beeinflussung möglicherweise
gewalttätig werden könnte. (Schanzenfest in HH)
Der Innenminister lobte
das Eintreten gegen nationale Bemühungen der
Kellinghusener. Er erschien als ein freundlicher,
hilfsbereiter Bürger, welcher auf Bitten auch seinen
Schreibstift verlieh! Die Einigkeit des
Innenministers mit den dortigen Kommunalpolitikern,
dass jeder Bürger Zivilcourage gegen Nationalismus,
welcher hier mit Gewalt in Zusammenhang gebracht
wird, leisten soll, ignoriert, dass jeder
Demokrat Zivilcourage gegen jede Art von
Gewalt zeigen muss, wenn er glaubhaft sein will!
Das Gewaltmonopol muß in Staatshand bleiben damit
jeder Bürger Gerechtigkeit fordern und erhalten
kann! Für einen Friedenstag war die Thematik recht
dünn bestückt. Vom ungerechtfertigten Kriegseinsatz
der deutschen Bundeswehr in Afghanistan war kein
Wort zu hören. Noch viel weniger von einem
Friedensvertrag für Deutschland 65 Jahre nach
Ende des zweiten Weltkrieges.
Unter der Moderation von
Christa Limmer von der Aktion Kinder und
Jugendschutz diskutierten die ausgesuchten
Diskussionsteilnehmer in der gewünschten Richtung,
um das gewünschte Ergebnis zu erhalten welches schon
vorher feststand!
Auf die Frage von Frau
Limmer, was Kommunalpolitik konkret gegen
Nationalismus, der zu Unrecht als Rechtsextremismus
bezeichnet wird, tun könne, hatten die Politiker
kein Patentrezept schrieb der Journalist
Möller!
Wir Nationalisten können
dazu ein Angebot unterbreiten. Wie wäre es, sich
ohne Vorbedingungen miteinander auszutauschen?
Oder fürchten die Etablierten einen
öffentlichen Meinungsaustausch mit festgeschriebenen
Redezeiten für jeden Beteiligten bei freier
Themenwahl? Auch über den Buchautor Sarrazin, der
forensische Fakten auflistet, fallen derzeit die
Gutmenschen her wie ein Schwarm Heuschrecken. Des
weiteren wird berichtet, dass der Text Von Wolfgang
Borchert: „ Sag nein“ gegen Krieg vorgetragen wurde.
Nicht erwähnt wurde in diesem Zusammenhang, dass die
Bundesrepublik zum Afghanistaneinsatz, zur
Verteidigung bundesdeutscher Freiheit am Hindukusch
(welche Freiheit?) Nein sagen muß und den sofortigen
Abzug aller Soldaten verfügen soll, damit kein
weiterer Soldat zu Tode kommt! Die BRD hat eine
Bundeswehr zur Verteidigung des Bundes nach außen
und kein Söldnerheer für fremde
Wirtschaftsinteressen. Aber hier zeigt keiner der
„aufrechten“ Beteiligten die geforderte
Zivilcourage!
Sind nur Nationalisten zu
solchen, couragierten Handlungen fähig? Weiterhin
wurde, wie am Rande mitgeteilt, dass von den
erwähnten drei Personen, welche hier hauptamtlich im
Beratungsnetzwerk tätig sind, zwei vom Kinder und
Jugendschutz bezahlt werden und eine von der AWO
ihren Lohn bezieht. Es werden also Mittel aus
artfremden Bereichen abgezogen, um nationale
Kräfte zu bekämpfen!
Vor Beginn der Veranstaltung kam der verantwortlich Diensthabende Polizeibeamte an den Tisch, an dem auch nationale Kräfte saßen und forderte die Anwesenden auf: „Wir üben jetzt Demokratie! Es werden keine Fragen gestellt!“ Ist das demokratisch? Den nationalen Kräften wurde im weiteren Verlauf der Veranstaltung vorgehalten sie würden eine Ausgrenzung betreiben. Aber was stellt es dar, wenn mit großen Aufwand, wie bei diesem Friedenstag, der am wenigsten von Frieden handelte, dort den Bürgern von staatlicher Seite vermittelt wird, dass man eine nationale Einstellung nicht zulassen will?
Ist
das nicht Ausgrenzung? Brauchen
Kommunalpolitiker ein Feindbild, um von eigenen
fehlerhaften Entscheidungen und
Handlungsweisen abzulenken? Sollte
das der Fall sein, sind solche Friedenstage
heuchlerisch und nicht akzeptabel.
Auf der Rückseite des
Faltblattes Kellinghusener Stadtwege zur
Mitmenschlichkeit, die dort ausgelegt war, steht
geschrieben: „Der Krieg ist ein Verbrechen an der
Menschheit.“ „Kriege und staatliche Willkür
bringen unendliches Leid in das betroffene Land“
Warum denn, unterstützen deutsche Politiker den
Bundeswehreinsatz in Afghanistan und warum
verhalten sich deutsche Politiker so willkürlich
gegen deutsche Bürger und so willfährig gegenüber
zugewanderter Mitbürger?
Helmut Radunski
Hohenlockstedt. 05.09.2010
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