14.12.2010

Mehr Demokratie(?) wagen(?) war die Vorstellung der SPD

SPD-Bewerber stellten sich in Itzehoe vor.

Am 11.12.2010 um 10.00 Uhr begann die Vorstellung der SPD-Kandidaten im Pädagogischen Zentrum des Sophie-Scholl-Gymnasiums mit einer Std. Verspätung. Die Kandidatin Fronzek war durch einen Krankenhaus-aufenthalt verhindert. Der Moderator gestaltete die Vorstellung wie das bei SPD-Mitgliedern so üblich ist. Es wurde viel geredet, wenig bis nichts konkret ausgesagt. Auch das Mitglied der NPD und der Bürger aus Hohenlockstedt Radunski war auf Grund der öffentlichen Einladung in der Norddeutschen Rundschau gekommen und konnte seine Frage stellen. Hier ging es ihm darum, die Seriosität, die Glaubwürdigkeit der Kandidaten der SPD einzufordern! Er wandte sich an den Moderator und gab Ihm seine kurze aber inhaltlich bewertbare Fragestellung: „Ist Zuverlässigkeit eine Stärke der SPD?“ und konnte diese Frage, als er das Mikro vom Moderator nutzen konnte, auch durch eine kurze Erklärung darlegen.

 

So wandte sich Radunski zuerst an den Kandidaten Albig und erinnerte daran, daß dieser bei einer seiner vorangegangenen Vorstellungen im Cafe´ Schwarz ein Schreiben mit Fragestellungen persönlich überreicht bekam und seine persönliche Zusage gab, kurzfristig eine Antwort darauf zu geben. Was bis dato nicht geschehen ist. Kandidat Albig schien sich zu erinnern und entzog sich einer Antwort durch schweigen!

 

Herr Stegner wurde auch persönlich angesprochen und darüber informiert, daß es ein belegbares Schreiben an die damalige Ministerpräsidentin Frau Simonis der rot/grünen Landesregierung aus dem Jahr 2003 gibt. Das Schreiben mit einem Antrag wurde bis heute nicht beantwortet! Stegner sagte zu, sich darum zu kümmern. Auf dieser, zum allergrößten Teil von SPD-Mitgliedern besuchten Veranstaltung, stellte Herr Stegner fest, daß für ihn „politische Zuverlässigkeit“ zählt! Was auch immer das heißen mag. Ein Schreiben eines Bürgers an den Schleswig-Holsteinischen Landtag bzw. an die Landesregierung, sollte als politisch zu bewerten sein und müßte seinen Empfänger erreichen bzw. sollte ernst genommen werden! Bis heute, also sieben Jahre lang, hat sich die SPD in dieser Sache nicht als zuverlässig erwiesen! Wenn Herr Stegner mit seiner Aussage ernst genommen werden will, sollte in Kürze eine rechtsverbindliche Antwort eintreffen!

 

Wenn nichts eintreffen sollte, stellt sich die Frage, welche Vorstellung Herr Stegner von „Zuverlässigkeit als Stärke“ hat. Wenn es sich so verhalten sollte, daß ein Schreiben an die Landesregierung nicht zu finden sein sollte, ist doch die Frage zulässig, was sonst noch alles in Ministerien und anderen Landesdienststellen verschwinden kann, bzw. wessen Schreiben dort aufbewahrt und beantwortet werden oder im Abfall landen?

 

Helmut Radunski

Tel. 04826/2163

Hohenlockstedt den 14.12.2010

 

 

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