15.02.2007

Nachtijal ick hör dir trapsen.

Trojanische Pferde

Jeder kennt die Geschichte aus der Geschichte. Die Geschichte vom trojanischen Pferd. Dieses künstliche Pferd stellten die Belagerer von Troja vor deren Tor auf. Aus Neugier holten die Trojaner dieses Pferd in ihre Stadt. Was sie nicht ahnten, im Pferd war der Feind versteckt. Der nachts die Tore öffnete. Das sollte die berühmteste Geschichte dieses Pferdes sein.
Ob es schon vorher solche Pferde gab ist nicht überliefert. Nach dem trojanischen Debakel werden diese Pferde immer wieder mit vollem Erfolg eingesetzt. Die primitivste Nachahmung ist: Haltet den Dieb! Die kennt jeder kleine und große Ganove. Alle schauen wie befohlen in die angezeigte Richtung und merken erst später den Betrug. Auf zwei besagte Pferde der Gegenwart möchte ich aufmerksam machen. Es ist zwar nur ein Verdacht. Ein Gerücht, das die CDU so ein Pferd installiert hat, in Form der Schillpartei, um die SPD aus dem Hamburger Senat zu drängen. Hinterher war diese Partei überflüssig.

Jeder kennt den Untergang derselben. Herr Schill war die einzige herausragende Kraft. Wenn jetzt jemand denkt, daß in der SPD nur Deppen sind, irrt. Schon 2005 liefen der SPD die Mitglieder und die Wähler weg. Man befürchtete, daß sich viele der NPD zuwenden würden. Fast über Nacht wurde eine neue Partei aus dem Hut gezaubert mit Namen Linkspartei. mit dem Zugpferd Oskar Lafontaine, der ewige Querulant. Wieder macht das Gerücht vom trojanischen Pferd die Runde. Oskar, mit Leib und Seele SPD-ler.

Jeder der darüber nachdenkt, kommt an Hand dieser Fakten ins schwitzen. Es hat geklappt. Nach der Wahl 2005 das Ergebnis. Zum Beispiel in meinem Wohnort Hohenwestedt und Land etwa 80 NPD Wähler. Die neue Linkspartei wählten etwa 360 Wähler, obwohl die Linkspartei überhaupt nicht präsent war. Frage: Hatten die Parteien über den Sozialverband etwa ihre Finger im Spiel oder haben die Bürger mehr Vertrauen zu einer linken, als zu einer rechten Partei? Fragen über Fragen und Gerüchte. Die große Koalition ist geboren. Was wird sie uns Otto- Normal-verbraucher bringen? Wir wissen es jetzt. Nach der Holzhammermethode werden einschneidende Maßnahmen gegen das Deutsche Volk durchgepeitscht. Alles unter dem Deckmantel der Demokratie versteht sich, denn unsere Vertreter im Parlament haben ja zugestimmt. Allerdings so trocken wird uns das alles nicht präsentiert.

Jeder Abgeordnete, jeder Minister oder sonstige Personen der Etablierten dürfen sich im Fernsehen oder ihrer Systempresse ausleben. Da werden dem deutschen Michel schon mal systematisch ein paar positive Brocken hingeworfen, selbstverständlich auch zum richtigen Zeitpunkt, die die „Deppen“ auch dankbar aufnehmen, in der Hoffnung, jetzt haben sie es begriffen. Ewig darf man so ein Spiel aber nicht treiben! Denn auch der Dümmste merkt, daß er nur verdummt wird. So wie sich die große Koalition von Anfang an benommen hat, müßte man annehmen, daß sie auf Selbstmord aus ist, (Nach oben buckeln und nach unten treten, läßt keinen anderen Schluß zu!), wenn man höhere Forderungen zu erfüllen hat. Aber geschlagen geben sich die Macher nicht. Von Anfang an, wußten sie, daß sie auf diese Art und Weise keine Wähler binden können.

Die NPD sitzt ihnen im Nacken. Das Schlimmste wäre, wenn es zu vorgezogenen Neuwahlen käme. Jetzt wieder schnell eine neue Ablenkungspartei aus dem Hut zaubern? Oder ist diese von Anfang an geplant gewesen? Zu einer solchen dubiosen Partei gehört zuallererst natürlich ein passender Kopf, der auf lange Sicht vorbereitet werden muß. Zum Beispiel als Querdenker oder Querschläger. Als Parteiabtrünnig wird er planmäßig durch die Medien gezerrt. Als Ablenkungsmanöver fällt selbstverständlich das Verschweigen seiner bisherigen großen Taten für seine Partei sehr dünn aus, oder ganz weg. Es wäre schlimm, wenn die Wähler trotz ihrer Vergesslichkeit Verdacht schöpfen würden. Er wendet sich auch selbst von seiner geliebten Partei ab, die ihn groß gemacht hat, der er auch in seiner Größe gedient hat. Und noch? Er zieht sich, wenn man den Medien glauben schenken soll, ins Privatleben zurück. Dann aber haucht es durch die Medien. Der Abtrünnige gründet eine neue Partei. Nur ganz kurz, ohne Dementi des- selben. Danach zur Verdauung, absolute Ruhe.

Die Rede hier ist, von Herrn Friedrich Merz. Viele mögen Gewissensbisse haben, in die hier geschilderte Richtung zu denken. Man will ja niemanden verdächtigen. Eins steht aber fest. Wird die neue Partei, ganz gleich unter welcher Führung auch immer, mit den gleichen Unrechtsmethoden behandelt wie die NPD, ist diese neue Partei eine deutsche Volkspartei. Wird diese neue Partei und ihre Führung aber durch die Medien dem Wähler präsentiert, das heißt, das sie überhaupt in die Medien kommt, dann ist diese Partei kein künstliches, sondern ein echtes trojanisches Pferd. Eine Empfehlung an seine Wähler. Guten Appetit

Rudolf Rosenthal
Stellvertreter im NPD-Bezirksvorstand
15.02.2007



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