28.10.2009
Haben wir noch Aussichten für eine deutsche Zukunft ab 2009?
Von Helmut Radunski
Die neue CDU, CSU und FDP Bundesregierung will
alles anders machen. Hier soll in den kommenden Jahren ein radikaler
Kurswechsel stattfinden. Bisher gilt, wenn auch schon mit sehr großen
Einschränkungen: Die Gemeinschaft hilft den Schwachen. Wenn
schwarz-gelb fertig ist wird gelten: Jeder hilft sich selbst, dann ist
an alle gedacht. Das beginnt mit der kommenden Reform des
Gesundheitswesens. Einkommensunabhängig sollen die Beiträge sein.
Offenheit kann schmerzen. Aber für diese Regierung ist das Volk nicht
mehr wichtig. Diese Regierung hat eine Bevölkerung zusammengesammelt
als manipulierbare, verfügbare Masse ihrer Machtträume.
Nicht Neid ist der Grund für solche Kritik,
sondern der berechtigte Anspruch unseres deutschen Volkes auf soziale
Gerechtigkeit und Gleichbehandlung unseres Volkes, welcher hier offen
zerstört wird. Ist der Ruf erst ruiniert bereichert man sich ganz
ungeniert könnte ein Wahlspruch der neuen Regierung sein. Die
private Lösung schlägt die solidarische Lösung nun für immer.
Nicht das Volk sondern die sich elitär
wähnenden nicht einmal von ¾ des deutschen Volkes
gewählten Vertreter und deren Interessen bestimmen die
kommenden Entscheidungen. Das Gruselkabinett des Tages könnte
Angela M, Guido W und Horst S werden. Alle bis heute
erfolgten Feststellungen der neuen Regierung deuten das an.
Finanzminister soll ein Sicherheitsfanatiker werden, der
sich nur dann sicher fühlt, wenn er alles und jeden kontrollieren
kann. Einer der auch dem Waffenlobbyist Schreiber nicht unbekannt sein
könnte. Einer der mal "100.000 Mark in seiner Schublade" vergessen
haben will. Was dann als Demokratie verkauft werden soll. Hier werden
Vergleiche mit der vergangenen DDR sichtbar. Dort war die Frage
wer verfügt worüber? In der BRD wird diese Fragestellung ersetzt
durch die Feststellung wer besitzt was! In beiden Fällen aber steht
die Macht der Verfügung im Mittelpunkt aller Handlungen und
Verhaltensweisen der politisch Handelnden. Gegenwehr ist möglich,
rechtlich erlaubt und erforderlich! Dort wo Unrecht zu Recht gemacht
wird, wird Widerstand zur Pflicht. Die Gier zerfrisst die
sich zurzeit mächtig wähnenden Gehirne. Das Triumphgeheul der neuen
Regierung über Einkommens-unabhängige Beiträge zur Pflegeversicherung
und zur Rente sind nichts anderes als ein Sozialabbau zu Lasten des
Einzelnen und zum Nutzen des Kapitals. Es bedeutet nichts anderes als,
dass Geringverdiener mehr zahlen müssen. Hinzukommen
Versicherungsbausteine. Schon früher haben CDU und FDP gefordert,
Sportverletzung über private Kassen zu versichern. So wird die
gesetzliche Krankenversicherung zu einer Grundversorgungseinrichtung
verkommen, die nicht mehr das medizinisch Notwendige, sondern nur
noch das Allernötigste bezahlt. Hier müssen sich nationale Kräfte als
Neonazis beschimpfen lassen, weil es keine Opposition mehr gibt, die
sich mit dieser Regierung auseinander zu setzen bereit oder fähig ist.
Eine Regierung welche offensichtlich die Republik mit einem
Metzgerladen verwechselt, in dem so tief ins soziale Fleisch
geschnitten werden kann, dass das Blut nur so spritzt. Die
Politiker haben seit Jahren nichts mehr bewegt. Es müssen Leute ran,
die etwas für das deutsche Volk bewegen, und nicht solche, die den
derzeitigen Stand erhalten wollen. Wir sind das Volk und machen
unsere Arbeit. Ihr Politiker müsst eure Arbeit machen. Wir haben
dafür Rechenschaft zu legen. Tut Ihr es auch! Selbst Bundespräsident
Horst Köhler machte sich eine Grundforderung nationaler Kräfte
am 7. Februar 2009 in der in
Baden-Württemberg erscheinenden Zeitung «Sonntag Aktuell»
zu eigen, wenn er feststellt: „Das
Kapital muss den Menschen dienen und nicht die Menschen dem Kapital“.
Das fordern Nationale Kräfte schon von Anbeginn Ihres Eintretens für
unser deutsches Volk.
Oder wollen alte wie neue Politiker keine
Lösungen? Schulden für Waffen? Deutschland könnte längst
schuldenfrei sein aber für Waffen und EU sind mehr als 50 Milliarden
Schulden pro Jahr nicht zu teuer. Nur für die 6,5 Mio. Menschen
welche zu Hungerlöhnen arbeiten oder für die 3,5 Mio. Menschen die
offiziell arbeitslos sind oder für die 3,2 Mio. Menschen die in
Ein-Euro-Jobs stecken oder für 2,2 Mio. arbeitslose Bürger, welche gar
nicht erfasst sind, für Sie alle fehlt es an allem! Die
Wahrheit ist durch den Europäischen Gerichtshof bestätigt worden.
Sozialdumping ist in Deutschland hausgemacht (Urteil des Europäischen
Gerichtshofs in der Rechtssache Rüffert (C-346/06). Das Sozialdumping,
das die Menschen täglich in Deutschland erleben müssen, ist in erster
Linie hausgemacht. Durch die neoliberale Wirtschaftspolitik
können sich die weltweiten Multis in Deutschland massiv bereichern und
immer mehr Menschen werden zu Billiglohnsklaven oder arbeitslos. Dumme
Sprüche wie z. B. "Lieber eine unterbezahlte Arbeit - als
überhaupt keine Arbeit" klopfen zur Verdummung des deutschen Volkes
nur solche Politiker und Beamte, die sich maßlos die Taschen mit
unseren Steuergeldern voll stopfen und denen selbst 13.000 Euro
monatliche Diäten noch zu wenig waren und Pensionen beziehen, welche
eine Putzfrau nur nach 200 Jahren Arbeit erwerben könnte. Nach dem
Rücktritt der Vorstandsvorsitzenden der KfW-Bank Matthäus-Meyer bleibt
offen, warum Finanzminister Steinbrück keine Konsequenzen gezogen hat.
Er saß im Aufsichtsrat der IKB und hat die verantwortungslosen
Spekulationen nicht verhindert. Was wird sein Nachfolger der
Sicherheitsfanatiker unternehmen in welchem Zeitrahmen und wen wird
er zur Verantwortung ziehen wollen? Den Steuerbürger?
Mit Milliarden von Steuergeldern subventioniert die Bundesregierung
noch immer die Abwanderung von Arbeitsplätzen aus Deutschland.
Aber zu dieser Erkenntnis konnten Politiker
schon vor 2005 gelangen! Schon zu diesem Zeitpunkt sind solche
verheerenden Informationen öffentlich gemacht worden ohne, dass es
eine Reaktion der Verantwortlichen gegeben hat! In einer
Verbraucheranalyse 2005 wurde festgestellt, dass in der BRD 17,2
Prozent oder 11,17 Millionen Bundesbürger unterm Strich kein frei
verfügbares Netto-Einkommen haben, um zu sparen oder sich etwas zu
gönnen! Weitere 10,1 Prozent oder 6,58 Millionen Deutsche leben in
Haushalten, die im Schnitt weniger als 50 Euro monatlich zur freien
Verfügung haben. Das sind 600,-€ im Jahr, wenn keine Reparatur oder
Winterbekleidung anfällt. Das war aber schon 2005 wie sieht es heute
2009 aus? Eine Nachfrage könnte einem das Fürchten lehren. Man
sollte sich aber auch fragen dürfen: Wo sitzen die aus der
Vergangenheit Verantwortlichen jetzt, um zu verstehen, warum es sich
so und nicht im Interesse des deutschen Volkes entwickeln konnte. Zu
gemeinsamen Regierungszeiten hatten Schröder und Müller der Ruhrkohle
AG Subventionen in Milliardenhöhe zugeschanzt. Jetzt treffen sich die
beiden Kumpel bei der RAG wieder. Der parteilose
Ex-Wirtschaftsminister Müller hatte sich damals wegen seiner schon
früheren Tätigkeit als Energie-Manager für befangen erklärt und über
eine Fusion seinen Staatsekretär Alfred Tacke (SPD) entscheiden
lassen. Der übrigens ist heute Vorstand bei der RAG-Tochter Steag! Der
frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement wurde in den
Aufsichtsrat der RWE-Kraftwerkstochter RWE Power gewählt. Das teilte
das Unternehmen in Essen mit. Clement vertritt dort die Anteilseigner.
Wenn wir weiter suchen, werden wir in vielen Fällen fündig. Hierbei
sind alle im Bundestag vertretenen Parteien von CDU über SPD, FDP bis
zur Linken hin beteiligt! Nur jene Parteien, welche nicht im
Bundestag vertreten sind, können von diesem Vorwurf der Kungelei
freigesprochen werden, da diese von der Entscheidungsfindung
ausgeschlossen sind. Und hier zeigt sich neben der Unfähigkeit der
Regierenden, dass diese an einer demokratischen Veränderung zu Gunsten
des eigenen deutschen Volkes nicht interessiert sind! Wir leben
in einer Zuschauerdemokratie möchte man meinen, wir dürfen zuschauen
was die Regierenden machen. Und wenn man sich nicht für die
Wahrheit interessiert, dann merkt man nicht, dass man von unfähigen,
korrupten machthungrigen Personen regiert wird.
Dafür haben wir jetzt eine Premiere an der
Kieler Förde erhalten: Seit der Wahl 2009 sitzt eine türkischstämmige
Muslimin für die SPD im Landtag. Ihre Heimat ist weder
Deutschland noch die Türkei lässt Sie berichten und als Kind
türkischer Einwanderer habe sie eine muslimische Grundeinstellung,
sagt sie. Vor fast zehn Jahren kam sie zur Politik. "Ich bin ja nicht
auf den Mund gefallen, deshalb hatte mich die SPD eingeladen, an einer
Podiumsdiskussion zum Thema Integration teilzunehmen“. Im Landtag will
sie sich um Migrations- und Integrationsfragen kümmern. Bei all dem
Wirbel hat Serpil Midyatli sich für ihre politische Zukunft vor allem
eines vorgenommen: "Bleib, wie du bist." National Deutsche werden zu
Podiumsdiskussionen nicht eingeladen. Warum wohl?
Ist das unsere muslimische Aussicht für
eine Zukunft ab 2009?
Oder gibt es einen anderen Weg? Einen,
wo das deutsche und nur das deutschen Volk in Deutschland im
Mittelpunkt der Anstrengungen aller gewählten deutschen Volksvertreter
steht? Es sind doch noch überwiegend deutsche gewählte Abgeordnete in
den Parlamenten.
Von Helmut Radunski
28.10.2009
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