24.03.2010
Der Euro als Instrument deutscher Dominanz.

Unter diesem Titel
brachte die Netzseite des Hamburger
Abendblatts am 19.03.2010 einen Bericht, der
die Schuld an den Problemen mit den
Haushaltsdefiziten einiger Südländer der
Eurozone den Deutschen anlastet. Begründung: Die Deutschen
seien zu gut bzw. hätten einen schrecklich guten
„Job“ gemacht, so die französische
Wirtschafts-ministerin Christine Legarde. Der
Londoner Experte einer Marktanalysefirma Charles Dumas
sprach in einem Interview mit dem Daily Telegraph: von
deutscher Selbstge-rechtigkeit! Weiter: Die Deutschen
hätten die Nachfrage der anderen Staaten wie
Läuse das Blut abgesaugt!
Währenddessen protestieren
Griechen dafür, daß alles so bleibt wie bisher, d.h.
die deutschen Nettoüberweisungen an Griechenland
-ca. 12 Milliarden Euro jährlich- sollen weiter
fließen und möglichst aufgestockt werden. Bisher
sind ca. 200 Milliarden Euro (ca. 9.000 Euro pro
Kopf) nach Griechenland geflossen, und der größte
Teil davon wurde in den Konsumbereich und in
Sozialprogramme gesteckt, anstatt in die wirtschafte
Entwicklung. Der Dank für die großzügige Hilfe der
Deutschen in der Vergangenheit besteht nun in den
anti-deutschen Stimmen, die in Griechenland geäußert
werden. Ähnliches könnte bald in Portugal, Spanien
und in Irland geschehen.
Aus dem Bericht des
Abendblattes gehen aber weitere, interessante
Aspekte hervor. So wird der Vizepräsident Peter
Zeihan vom privaten US-Geheimdienst Stratfors
zitiert (der die US-Regierung und Firmen berät!),
der eine Arbeit zum Thema: „Deutschland in Europa“
herausgebracht hat. Seine Erkenntnisse gipfeln in
der Aussage, daß ausgerechnet die europäischen
Strukturen, die einst dazu geschaffen wurden,
um Deutschland zu beherrschen, nun immer
stärker dafür sorgen, daß Deutschland Europa
dominiert!
So sind Lt. Zeihan die
NATO, die EU und der Euro zu diesem Zweck
geschaffen worden. Nach Zeihan, schickt sich
Deutschland an, ganz Europa in seinem Sinne
umzugestalten und auf heimlichem Wege versucht, das
zu erreichen, was es in den letzten tausend Jahren
des innereuropäischen Ringens nicht erreicht habe!
Lt. Zeihan seien die Folgen nicht zu übersehen.
Zeihan meint, daß Deutschland den anderen durch
niedrige Löhne und hohe Produktqualität davon
gelaufen sei und daß der Euro sich von einer
Zwangsjacke für Deutschland in ein
Sprungbrett verwandelt habe und daß es sich bei
dieser EU nicht mehr um jene EU handele der die
anderen Staaten einmal beigetreten seien.
Durch solche Stellungnahmen
muß es nun den letzten, gutgläubigen Deutschen klar
sein, worum es in Europa und in der Welt wirklich
geht, nämlich um Deutschlands Unterdrückung und
Benachteiligung. Die NPD hat das alles immer
vorausgesehen und davor gewarnt. Deshalb fordern
Nationaldemokraten: Raus aus der NATO,
Wiedereinführung der DM, Schaffung einer Verfassung
und ein Abzug fremder Soldaten aus Deutschland sowie
deutscher Soldaten aus dem Ausland.
Ingo Stawitz
24.03.2010
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